5. und 6. Primarschule

In der 5. und 6. Klasse erwerben die Schülerinnen und Schüler neben Wissen, wichtige Fähigkeiten wie selbständiges und eigenverantwortliches Handeln. Grundlagenkompetenzen werden gefestigt und die Schülerinnen und Schüler bereiten sich auf den Übertritt in die Oberstufe vor. Die Lehrpersonen unterstützen dabei eigenverantwortliches Lernen durch klare Hausaufgabenplanung sowie Hausaufgabenkontrollen.

Aktuelles

  • Klasse 6c: Gemeinsam sind wir stärker!

    Im Rahmen einer Unterrichtseinheit mit der Schulsozialarbeit hat die 6. Klasse C im Bereich Teamarbeit und soziales Zusammenleben gearbeitet.
    Die Schüler lernten dabei aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich auch mal zurückhalten zu müssen oder einen Schritt nach vorne zu wagen.

    Dies erarbeiteten sie mit diversen Gruppenübungen und Spielen.

    Das eine Spiel besteht darin zu zählen. Klingt einfach, denken Sie. Nun ja, es muss gemeinsam gezählt werden, jede Schülerin/jeder Schüler muss sich beteiligen. Eine Kommunikation ausser dem Blickkontakt ist nicht erlaubt und jede Zahl darf nur einmal genannt werden, nicht doppelt. Probieren sie es aus, es ist nicht so einfach, je mehr Personen, desto schwieriger.

    Weiter haben die Schüler gelernt sich in einem Team einer Aufgabe zu stellen. Alle Schüler übernehmen automatisch eine Rolle und müssen sich zuerst finden. Der Auftrag: Baut einen möglichst hohen Turm nur aus Zeitungspapier, ohne Hilfsmittel. Einige Impressionen aus dieser Sequenz finden sie in den Bildern. 

    In einem Zweiten Teil ging es darum sich eine Rolle auszudenken und sich zu überlegen, wie reagiert diese, wie spricht sie, wie bewegt sie sich. Die Schüler trafen dann in ihren Rollen aufeinander und mussten anhand des Gegenübers und der selbst ausgewählten rolle interagieren. Hier ging es darum sein Gegenüber wahrzunehmen, sich selbst zu definieren und auf andere zu reagieren.
    Diese Übung steigerte sich, als die Schüler in zufälligen Gruppen ein Szenario bekamen und darin in ihrer Rolle handeln mussten. Sei dies, dass sich die Personen im Gefängnis treffen, auf einer einsamen Insel gestrandet sind oder in einer Gondel stecken bleiben.

    Die Schüler sind diese Herausforderung mit Begeisterung angegangen. Denn sind wir ehrlich, wer möchte nicht einfach mal eine Hexe, ein Cowboy, ein Agent, eine Fee, ein Gangster oder einfach nur ein Hippie sein?

    Verkleidet mussten sie in der Gruppe Drehbuch, Handlung und Abschluss der Szene besprechen und aufführen. Dabei sind einige womöglich zukünftige Schauspieler oder Comedians aufgetaucht, von denen wir vielleicht in ein paar Jahren noch hören werden.

     

    Link zu den Theaterbildern

     

  • Die Spezialwoche aus Sicht der 5c

    Aufgrund der vielen Lager- und Exkursionsausfälle durch Covid19 bedingt, durften die Schüler der 5. und 6. Klassen in der ersten Juniwoche wieder mal gemeinsam aus dem Schulzimmer entfliehen. Die Stufen haben ihren Schulthemen entsprechend ein spannendes Programm für ihre jeweiligen Klassen zusammengestellt. Hier ist ein Ausschnitt der Erzählungen der 5. Klasse C

    Wir, die 5.C, durften in dieser Woche vieles erleben. Die Woche startete am Montag mit Bogenschiessen in der Bogensporthalle in Aarburg. Dort haben uns die zwei lustigen Coaches erzählt, dass der Bogen bereits viele tausend Jahre alt ist und dass nur das Oströmische Reich Bogenschützen hatte, nicht aber die Römer, die bei uns waren.
    Wir haben dann gelernt wie man richtig mit dem Bogen schiesst und durften damit üben, das war cool. Wir haben sehr schnell gelernt.
    Am Nachmittag haben wir ein kleines Turnier gemacht und auch auf Luftballons geschossen. Herr Kaufmann durfte nicht mitmachen, da er eh zu gut geschossen hat. Aber Antonio und Ivano waren auch sehr gut und Ivano hat das Turnier gewonnen und auch den Kecks (Willisauer-Ringli) zwei Mal getroffen.

    Am Dienstag sind wir in der Schule geblieben und haben römische Wachstafeln gebaut, so wie die Römer sie auch besassen. Dafür mussten wir nicht nur mit Holz so wie einen Rahmen machen, wir mussten auch Wachs schmelzen, schwarz machen und hinein giessen. Dann haben wir einen Stift gemacht, mit dem man ins Wachs hineinritzen kann. So haben die Römer geschrieben. Am Ende des Stiftes war es flach geschliffen, damit man damit auch wieder etwas ausputzen konnte. Am Mittag durften wir die Wachstafel nach Hause nehmen.

    Am Mittwoch haben wir uns um 9 Uhr an der Schule getroffen. Heute steht Wandern und Grillieren an. Wir sind von der Schule aus hoch bis zur Ruine Wartburg gelaufen, die ist beim Säli-Schlössli. Es war schönes Wetter aber auch sehr heiss und anstrengend. Herr Kaufmann hat deshalb immer wieder eine Pause mit der Klasse gemacht. Die Ruine ist gross und sehr schön, sie ist schon 800 Jahre alt. Danach ging es weiter bis zum Elefantenplatz, wo Herr Kaufmann ein Feuer gemacht hat und wir alle grillieren konnten. Wir hatten es lustig und konnten im Wald spielen. Einige von uns hatten sehr viel Essen dabei. Zum Dessert hat Frau Müller noch Muffins mitgebracht. Danach sind wir wieder nach Aarburg zurückgewandert und haben viel geredet.

    Am Donnerstag sind wir mit dem Zug nach Vindonissa zum Legionärslager gegangen, das ist bei Brugg. Dort hat uns ein römischer Centurio zu Legionären ausgebildet. Wir mussten alle Männer sein und 1.70m gross, sonst durfte man nicht Legionär werden. Wir haben dann eine Tunika bekommen, ein Scutum (das ist der Schild), eine Pila (Speer) und einen Gladius (Schwert). Natürlich war alles aus Holz oder weich gepolstert. Der Legionär hat mit uns auch auf Latein gesprochen, „progredere“, „regredere“, „optime“. Wir mussten lernen wie Legionäre zu kämpfen und in Formationen zu stehen. Wir haben auch gelernt, was Legionäre alles machten und wie sie gewohnt haben. Sie mussten sich sehr aufeinander verlassen, sie waren wie eine Familie und haben alles zusammen gemacht.
    Am Nachmittag bekamen wir Kopfhörer mit einer Geschichte und mussten in ganz Windisch einer Spur folgen um den „goldenen Adler“ zu finden, den die Göttin versteckt hat. Sie wollte sich rächen, weil die Leute unfair zu ihr waren.
    Der Tag war grossartig, aber es war sehr heiss und anstrengend. Am Abend sind wir wieder mit dem Zug zurückgefahren.

    Der Freitag war entspannter. Zum Glück sind wir da in der Schule geblieben, denn das Wetter war nicht mehr so schön. Wir haben Blumentöpfe mit Mosaik verziert, so wie die Römer ihre Wände und Böden verziert haben. Wir bekamen viele verschiedene Mosaiksteinchen und musste die aufkleben, damit ein schönes Muster entsteht. Das war gemütlich. Am Schluss musste man über die Steine eine weisse Masse darüberstreichen, damit es zwischen den Steinen keine Lücken mehr gab. Das war eine grosse Sauerei aber wir haben am Schluss alles wieder geputzt.

  • Kunstwerke im TW - 5. Primarklassen

    Stricken, Kreuzstich, Streifen nähen und ausarbeiten. Klein zusammengelegt und gross (-artig) in Wirkung und Stauraum

  • Textiles Werken 5. Klasse Paradiesli, 2019

    Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse haben aus verschiedenfarbigen Stoffstreifen eine Tasche auf der Tasche (Matte) platziert. Der Zeitpunkt und die Temperaturen für den Gebrauch der (Bade-)Matte hätte passender kaum sein können. Bei der Fertigstellung schossen die Temperaturen allerdings etwas über das Optimum hinaus!

Leitung und Team 5. bis 6. Primarschule

Nadja Stampfli 2

Nadja Stampfli
Ressort: Information und Integration
Telefon: 062 599 31 10
nadja.stampfli@schule-aarburg.ch

 

ausgewaehlt v3

Team 5./6. Klasse
Es fehlen: Melanie Höchle und Lorena Lipp

Standort